Warum du Angst hast bedingungslos zu lieben

Aktualisiert: Juni 16

Jede Situation, die du erlebst, ist mit einem oder mehreren Gefühlen verbunden. Gefühle stellen innere Treiber, Motivatoren, Hemmer und Zerstörer sein.

Unser Körper ist auf Überleben programmiert. Daher ist es für uns sehr wichtig, Situationen rasch zu bewerten, um binnen kürzester Zeit reagieren zu können. Dabei spielen unsere bereits angelegten Gedanken- und Bewertungsmuster, die wir durch vergangene Erfahrungen (Erziehung, Kindheit, allgemeine Erlebnisse) gemacht haben, eine bedeutende Rolle.

In den Beiträgen über die Gedanken kannst du über diese Matrix, die unsere Gedanken-und Handlungsmuster beeinflussen nachlesen.

Gefühle machen süchtig. Der Vorgang im Körper ähnelt dem vom Konsum von Drogen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob dieses Gefühle positiv oder negativ sind. Wenn du über Jahre Gewalt erfährst, wenn du das Gefühl von Mangel in deiner Kindheit vorherrschend war, oder du in einer angstvollen Umgebung groß geworden bist - du wirst unbewusst nach diesen Gefühlen süchtig und das beeinflusst sehr stark deine Gedanken und Handlungen. Hast du dich nicht auch schon einmal gefragt, warum Frauen, die von ihren Männern schlecht behandelt werden, es nicht schaffen, sich von ihnen zu lösen?

Der Körper hat die Gefühle der Minderwertigkeit und der Angst längst als Normalität akzeptiert und fordert sogar nach mehr.

Erst durch das Bewusstmachen kann man sich von unliebsamen Gefühlsprägungen beginnen zu befreien. Oft ist hier professionelle Hilfe ein wesentlicher Schritt dazu. Denn sich von der "Gefühlssucht" zu befreien, ist einem Entzug sehr ähnlich. Der Körper wird alles tun, um seinen gewohnten Hormoncocktail wieder zu erhalten!

Oder hast du dich vielleicht schon einmal gewundert, dass Menschen ihren Lottogewinn schnell wieder verprassen und sie nachher unglücklicher sind, als vorher? Oder warum sich manche Menschen so schwer tun Liebe anzunehmen oder bedingungslos zu lieben?

Sind diese damit verbundenen Gefühle, wie "in der Fülle zu sein" oder Liebe zu spüren, neu für die Person, so reagiert ihr Körper mit Stress und Angst. Und er wird alles tun, um den alten, weil gewohnten Zustand wiederherzustellen.

Der Innere Beobachter als Instanz, die zunächst einmal Abstand zu den Gefühlen schaffen kann, ist gerade hier von großer Bedeutung. 

Durch das Benennen der Gefühle bekommst du etwas Abstand, identifizierst dich nicht mehr damit und wirst somit handlungsfähig. Statt "Ich bin wütend" wird "Ich spüre das Gefühl der Wut in mir" - Fühlt sich gleich anders an, oder?

Das folgende Arbeitsblatt unterstützt dich dabei deinen INNEREN BEOBACHTER zu installieren.


Gefuehle Arbeitsblatt
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