Alles beginnt mit deinen Gedanken (Teil 1)

Aktualisiert: 11. Juli 2020





Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

(Quelle des Zitats: Chinesisches Sprichwort)


Denken ist für uns etwas Selbstverständliches. Wir benutzen unseren Denkapparat Gehirn einfach, um zu lernen, zu verstehen, zu kommunizieren, etc. Wir beurteilen, verurteilen, vergleichen und bewerten – und das ständig und permanent. „Na und“, wirst du jetzt vielleicht denken, „Hört doch keiner. Gedanken sind frei!“

Da magst du zunächst einmal Recht haben. Eines aber ist ganz sicher: Jeder deiner Gedanken beeinflusst deine Gefühle, deinen Körper und damit verbunden, dein gesamtes Wohlbefinden.

Die neuesten Forschungen haben herausgefunden, dass Gedanken elektrische Impulse sind, die unser Gehirn beeinflussen. Sobald du etwas denkst, lässt dein Gehirn unverzüglich chemische Substanzen frei, welche dein zentrales Nervensystem in „Alarmbereitschaft“ versetzt. Dies bewirkt, dass dein Körper jederzeit handeln und agieren kann.

Unser gesamter Körper reagiert also unmittelbar auf unsere Gedanken. Dass Gedanken einen enormen Einfluss auf unser Immunsystem und Wohlbefinden haben, beweisen Studien der Uni Bonn. Dort hat man Nervenfasern im Tumorgewebe nachgewiesen. Das bedeutet, es gibt eine direkte Verbindung vom Krebsgewebe zum Gehirn. Wäre das nicht der Beweis, warum Menschen, die unerschütterlich an ihre Genesung glaubten, geheilt wurden, selbst, wenn es die Ärzte nicht für möglich hielten?

In meiner Arbeit als Trainerin habe ich den Teilnehmern schon oft mittels kinesiologischer Austestung (Muskeltest, der anzeigt, ob zum Beispiel ein Gedanke den Körper schwächt) sichtbar gemacht, wie sehr uns Gedanken beeinflussen. Dabei fanden wir heraus, dass auch die Gedanken anderer Teilnehmer einen bedeutenden Einfluss haben. Der folgende Test veranschaulicht das: Eine Versuchsperson steht mit dem Rücken zur Gruppe und diese denkt nun einheitlich positiv oder negativ. Die Anweisungen werden versteckt gegeben. Die Versuchsperson weiß also nichts. Die kinesiologische Austestung zeigte jeweils eine direkte Reaktion auf die Gedanken der Gruppe. Es ist erstaunlich, dass der menschliche Organismus anscheinend allein durch das Gedankenfeld anderer beeinflusst wird.

Gedanken haben also einen enormen Einfluss auf unseren gesamten menschlichen Organismus. Sie sind für unsere Handlungen zuständig und für unsere Gefühlszustände.

Beobachte für ein paar Minuten deine Gedanken. Was geht jetzt gerade durch deinen Kopf? Was wäre, wenn deine Gedanken andere Menschen beeinflussen würden? Wenn negative Gedanken deine Mitmenschen schwächen würden?

Wenn dem so ist, dass die Fähigkeit zu denken erst einen Menschen ausmacht, dann stellt sich für mich die Frage: Was hat der Mensch in der für die Evolution so kurzen Zeitspanne seiner Existenz mit dem so vielgepriesenen Verstand angerichtet?

Was ist aus dem Paradies Erde geworden?

Sind wir in der Lage, mit unseren außerordentlichen geistigen Fähigkeiten, die Probleme der heutigen Zeit zu lösen?

Mit dieser Frage, wie Gedanken und das menschliche Bewusstsein entstehen, haben sich Generationen von Forschern und Philosophen beschäftigt.

Lass uns zunächst einmal eine gemeinsame Zeitreise unternehmen:

Wir starten mit deinen ersten zwei Lebensjahren. In diesem Stadium hast du Informationen aus der Außenwelt aufgenommen, ohne sie zu beurteilen oder zu bewerten.

Im Alter von zwei bis sechs Jahren lebtest du in einer Welt, in der Fantasie genauso real war, wie die Realität. Die Fähigkeit kritisch zu denken, war noch kaum ausgeprägt. Aussagen wie: „Dein Bruder ist viel intelligenter als du. Du bist halt ein Tollpatsch. Wein’ nicht. Nur Heulsusen weinen!“ wurden von dir unmittelbar im Unterbewusstsein gespeichert. Diese Programme laufen ab diesem Zeitpunkt automatisch als Glaubensmuster, welche dein Tun und Handeln permanent beeinflussen. Zu Beginn deines Lebens erfährst du dich noch mit allem verbunden. Erst nach und nach beginnt sich dein „Ich“ auszubilden und du entwickelst dich zu einem eigenständigen Wesen.


Mit dem Eintritt in die Schule sind deine Glaubenssätze zum größten Teil gefestigt und im Unterbewusstsein verankert. Deine Handlungen, Gedanken und Reaktionen auf Situationen werden ab jetzt stark von diesen Glaubensmustern geprägt. (Fortsetzung im Artikel: Gedanken sind mächtig)

Glaubenssätze werden schon sehr früh gebildet und beeinflussen unser weiteres Leben!













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